Wie bleibt Boden fruchtbar? Bei der Führung durch die gemeinschaftlich betriebene Bio-Gemüsegärtnerei erfahren Teilnehmende, wie Humusaufbau, vielfältiger Anbau, Wildpflanzenvielfalt, schonende Bodenbearbeitung gesunde Böden fördern – für Biodiversität, Klima und eine vielfältige, gesunde Ernährung.
Die Führung „Gemeinsam für fruchtbare Böden – Nachhaltige Praxis in der Bio-Gemüsegärtnerei“ vermittelt praxisnah die zentrale Rolle gesunder Böden für eine nachhaltige Landwirtschaft. Auf unserer gemeinschaftlich betriebenen, ökologischen Gemüsegärtnerei lernt ihr konkrete Methoden kennen, die Bodenfruchtbarkeit langfristig erhalten und aufbauen – etwa durch Humusaufbau, vielfältigen Anbau, Integration von Wildpflanzen und schonende Bodenbearbeitung.
Ein Fokus ist Bedeutung von Wildpflanzen für stabile Agrarökosysteme: Sie fördern die Biodiversität, bieten Lebensraum und Nahrung für Nützlinge, tragen zur ökologischen Resilienz bei, dienen dem Menschen als Nahrungs- und Heilpflanzen. Ziel der Veranstaltung ist es, ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, dass Boden weit mehr ist als ein Produktionsfaktor: Er ist ein lebendiges Ökosystem und eine zentrale Grundlage für Ernährungssicherheit, Biodiversität und Klimaschutz. Wir machen sichtbar, wie ökologische Landwirtschaft aktiv zum Aufbau fruchtbarer Böden und vielfältiger Pflanzenbestände beitragen kann.
Fotocredist: SoLawi Vierlande e.V.