Das Projekt „CULT – Forschendes Lernen mit Kunst“ setzt sich mit den Themen Diversität, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Nachhaltigkeit auseinander. Gezeigt wird eine Serie von Portrait-Collagen, bei denen das Material selbst als kreativer Anlass diente, um frei zu experimentieren.
Die Ausstellung im Freiraum kann vom 27.6. bis 2.7. zu den Öffnungszeiten des Museums für Kunst und Gewerbe besichtig werden (Montag geschlossen). Der Eintritt ist frei. Am Projekt waren 12 Schüler:innen, gemischt aus den Klassen 7-10, vom Regionalen Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBZ) Eimsbüttel beteiligt. Zu Beginn des Kurses reflektierten die Schüler:innen gemeinsam, was eine vielfältige, bunte Gesellschaft ausmacht und in welchen Bereichen immer noch Diskriminierung oder Ausgrenzung stattfinden. Dies wurde kritisch hinterfragt, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass jeder Mensch ein gleichwertiger Teil der Gesellschaft ist.
Das Projekt wurde zudem nachhaltig umgesetzt. Die Schüler:innen arbeiteten mit diversen Upcycling-Materialien (dank der Unterstützung von Nutzmüll e.V.). Als ergänzende Materialien, wie Farben und Kleber, wurden ausschließlich umweltfreundliche und nachhaltige Produkte genutzt. So wurde nicht nur ein gesellschaftliches, sondern auch ein ökologisches Bewusstsein gefördert.
Die Ausstellung entstand anlässlich der Hamburger Stiftungstage und der Hamburg Sustainability Week. Für die Finanzierung dieses CULT-Projekts danken wir der attveta Stiftung, der Ian und Barbara Karan Stiftung sowie der Wilma Krug Stiftung.
Fotocredits: Stiftung KulturVermögen