Hamburg Sustainability Week & BUKEA
Hamburg Sustainability Week & BUKEA
Hamburg Sustainability Week & BUKEA
Der gemeinsame Auftakt der Nachhaltigkeits-Werkstatt 2026 dreht sich um das Thema Ko-Kreation: Wie kann gemeinsames Arbeiten wirklich etwas bewegen und wie schaffen wir es dabei, verschiedene Akteure zusammenzubringen?
Eröffnet wird die Nachhaltigkeits-Werkstatt durch die 2. Bürgermeisterin und Senatorin der BUKEA, Katharina Fegebank. In einer anschließenden Gesprächsrunde diskutieren die Senatorin, Dr. Auma Obama (2. Schirmherrin der Hamburg Sustainability Week), Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons (Chief Sustainability Officer der Universität Hamburg) und Franziska Altenrath (Head of Strategy, Transformation & Sustainability beim Fußball-Club St. Pauli von 1910 e.V.), wie Ko-Kreation nicht nur in den einzelnen Sessions, sondern auch darüber hinaus Wirkung entfalten kann, wie unterschiedliche Perspektiven gehört, kritisch eingeordnet und gleichzeitig respektvoll hinterfragt werden und wie aus gemeinsamem Arbeiten nicht nur eine Meinung, sondern eine Haltung und echte Wirkung entsteht.
Moderiert wird die Runde von Nicola Bramkamp.
Für die einzelnen Werkstatt-Sessions bitten wir um gesonderte Anmeldung über die jeweiligen Kacheln. Die Ergebnisse aller Sessions werden ab 18:00 Uhr in kurzen Präsentationen im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt vorgestellt.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
IU Research Center for Sustainable Media & Marketing
IU Research Center for Sustainable Media & Marketing
Nachhaltiges Medienmanagement als Schlüssel für Vertrauen, Vielfalt und wirtschaftliche Stärke!
Medien sind fester Bestandteil unseres Alltags. Sie informieren, unterhalten und verbinden uns. Auch für Unternehmen sind sie unverzichtbar: Kommunikation mit Mitarbeitenden, Kund:innen und Gesellschaft findet maßgeblich über mediale Kanäle statt. Welchen Impact Medien haben, zeigt auch der Global Risks Report 2026 des Weltwirtschaftsforums: so zählen Desinformationen zu den größten globalen Risiken.
Hamburg war lange einer der führenden Medienstandorte Europas. Um diese Rolle auch in Zukunft zu sichern, braucht es neue Antworten auf aktuelle Herausforderungen. Denn Nachhaltigkeit bedeutet auch, ein gesundes und vertrauenswürdiges Mediensystem zu erhalten. In unserer Werkstatt bringen wir Vertreter:innen aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft zusammen. Gemeinsam beleuchten wir den Zielkonflikt zwischen effizientem Einsatz von Mediabudgets und gesellschaftlicher Verantwortung. Initiiert vom IU Research Center for Sustainable Media & Marketing (RCSMM) erarbeiten wir mit Partnern aus der Medienbranche konkrete Ansätze. Ziel ist es, soziale Wirkung stärker in Media- und Marketingentscheidungen zu integrieren und damit nachhaltige Standards zu entwickeln. Die Werkstatt richtet sich an Unternehmensvertreter:innen und Interessierte, die praxisnahe Leitlinien für verantwortungsvolle Medienentscheidungen mitgestalten wollen, um einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Medienwelt und des Medienstandorts Hamburg zu leisten.
Die Lösungsansätze dieser Session werden, neben allen anderen der Nachhaltigkeits-Werkstatt, in kurzen Ergebnispräsentationen ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert. Um eine gesonderte Anmeldung an dieser Session wird gebeten.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation & Handwerkskammer Hamburg
Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation & Handwerkskammer Hamburg
Mit dem Zukunftsentscheid haben sich die Hamburger für eine frühzeitige Klimaneutralität ab 2040 entschieden. Regierung und Zivilgesellschaft, sowie Wirtschaftsunternehmen haben nun die Aufgabe dies zu realisieren.
Im ersten Teil der Werkstatt schauen wir auf die dazu dienenden Umsetzungsstellschraube den Hamburger Klimaschutzgesetzes an und fragen Unternehmen in einer Diskussion:
Im zweiten Teil der Werkstatt erarbeiten wir gemeinsam in einer "Zukunftswerkstatt" Utopien und konkrete Ansätze, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.
Ergänzend findet nachmittags ein geschlossenes Format mit ausgewählten geladenen Stakeholdern statt, um das Thema Qualifizierungsoffensive für Klimaberufe aus der Perspektive von Entscheidungsträger:innen zu beleuchten. Die Ergebnisse fließen in die gesamtstädtische Nachhaltigkeitsstrategie der Freien und Hansestadt Hamburg mit ein, die derzeit von der Stabsstelle Nachhaltigkeit der BUKEA entwickelt wird.
Die Lösungsansätze dieser Session werden, neben allen anderen der Nachhaltigkeits-Werkstatt, in kurzen Ergebnispräsentationen ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert. Um eine gesonderte Anmeldung an dieser Session wird gebeten.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
HafenCity Universität Hamburg & Zinnwerke e.V.
HafenCity Universität Hamburg & Zinnwerke e.V.
Forschung im Diskurs mit Stadt & Praxis
Die Bauwende ist eine dringende Aufgabe unserer Zeit - aber umgesetzt wird sie kaum. Wie wollen wir in Zukunft bauen und wohnen? Ideen und Lösungen dafür gibt es viele, doch bleiben sie oft im Experiment, im Labor oder im Pilotprojekt. Warum kommt so wenig davon tatsächlich in unseren Städten an?
Der Workshop der HafenCity Universität Hamburg setzt genau hier an: Er macht die Bauwende verständlich und erlebbar. Gezeigt werden Projekte und Initiativen, die neue Wege ausprobieren, zum Beispiel das Bauen mit Myzel, einem Material auf Pilzbasis, das mit wenig Ressourcen auskommt. Außerdem geht es darum, wie Bauteile wiederverwendet werden können und wie neue Perspektiven für leerstehende Gebäude entstehen.
Die Teilnehmenden sind nicht nur Zuhörer:innen, sondern können selbst aktiv werden: In einem praktischen Myzel-Workshop, kurzen Einblicken in Projekte und im direkten Austausch mit den Beteiligten entsteht ein lebendiger Einblick in eine Baupraxis im Wandel. Umdenken (neue Materialien und Bauweisen), Umplanen (Ressourcen wiederverwenden statt neu verbrauchen) und Umnutzen (Bestehendes weiterdenken statt neu bauen). Im anschließenden Gespräch diskutieren Vertreter:innen aus Forschung, Stadt und Praxis: Was bremst die Bauwende heute noch? Und was muss passieren, damit nachhaltiges Bauen zur Normalität wird? Ziel der Veranstaltung ist es, konkrete Wege für eine Baukultur, die Ressourcen schont und unsere Städte zukunftsfähig macht, aufzuzeigen.
In Zusammenarbeit mit Zinnwerke e.V., MYCO+, frugalbauen und vonwegenleer
Die Lösungsansätze dieser Session werden, neben allen anderen der Nachhaltigkeits-Werkstatt, in kurzen Ergebnispräsentationen ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert. Um eine gesonderte Anmeldung an dieser Session wird gebeten.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
Nutzwerk Hamburg Global e.V. & Nachhaltigkeitsforum Hamburg
Nutzwerk Hamburg Global e.V. & Nachhaltigkeitsforum Hamburg
Jugendbeteiligung in Hamburg stärken
Bereits im letzten Jahr kamen bei der Nachhaltigkeits-Werkstatt erstmalig Jugendliche mit demokratischen Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft zur Beteiligung von jungen Menschen an der sozial-ökologischen Transformation Hamburgs ins Gespräch. Dabei schlossen die Politiker*innen Wetten darüber ab, wie sie Jugendbeteiligung in ihrer politischen Arbeit konkret voranbringen wollen. Das diesjährige Werkstattgespräch möchte daran anknüpfen, um gemeinsam (sowohl mit Teilnehmenden aus dem letzten Jahr als auch neuen) über erreichte Fortschritte, Herausforderungen und konkrete Schritte zur Förderung von Jugendbeteiligung in der Hamburger Politik zu diskutieren.
Durch die Gestaltung eines interaktiven und jugendgerechten Formats begegnen sich Jugendliche und Politiker*innen auf Augenhöhe: Die jungen Menschen können ihre Anliegen direkt an politische Entscheidungsträger*innen adressieren und dazu in den Austausch kommen. Die Abgeordneten erhalten Einblicke aus junger Perspektive und gewinnen neue Impulse zum Thema Jugendbeteiligung, die sie mit in ihren parlamentarischen Alltag nehmen können. Moderiert wird die Session vom PLING-Kollektiv.
Die Lösungsansätze dieser Session werden, neben allen anderen der Nachhaltigkeits-Werkstatt, in kurzen Ergebnispräsentationen ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert. Um eine gesonderte Anmeldung an dieser Session wird gebeten.
Die Veranstaltung ist offen für eine begrenzte Anzahl an Jugendlichen bis 23 Jahren.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 29.05., da es am 03.06. (17-19 Uhr) einen ONLINE-Vorbereitungs-Workshop für die Jugendlichen geben wird, in dem sie ihre Fragen an die Politiker*innen erarbeiten werden. Die Anmeldung verpflichtet zur Teilnahme am Vorbereitungs-Workshop. Weitere Infos dazu erhaltet ihr nach der Anmeldung.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
HafenCity Universität & Patriotische Gesellschaft von 1765
HafenCity Universität & Patriotische Gesellschaft von 1765
Selbstorganisiert und informiert Zukunft gestalten
Wir bringen Perspektiven aus Zivilgesellschaft mit wissenschaftlich angewandter Forschung zusammen und entwickeln gemeinsam neue Ideen und Ansätze für eine nachhaltige und gerechte Stadtentwicklung.
Der Workshop richtet sich an alle, die Lust haben, Hamburg aus neuen Perspektiven zu betrachten, digitale Tools auszuprobieren und aktiv über die Stadt von morgen nachzudenken.
Zum Einstieg erhalten die Teilnehmenden eine kurze Einführung in digitale und VR-gestützte Tools aus dem Forschungsbereich Digital City Science der HafenCity Universität Hamburg sowie aus der Themengruppe Zukunft digitaler Kommunikation der Patriotischen Gesellschaft.
Anhand konkreter Beispiele zeigen wir praxisnah, wie Planung und Stadtentwicklung datenbasiert, transparent und demokratisch gestaltet werden kann. Aufbereitete Daten helfen dabei, Zielkonflikte sichtbar zu machen, Debatten faktenbasiert zu strukturieren und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Dabei verknüpfen wir die Nachhaltigkeitsziele der UN-Agenda 2030 mit aktuellen Herausforderungen in Hamburg.
Im Mittelpunkt steht das Ausprobieren und Experimentieren: Die Teilnehmenden testen verschiedene Tools und wenden sie auf konkrete Fragestellungen an, etwa Risikomanagement und Flutresilienz, nachhaltige Entwicklung und Ressourceneffizienz oder wachsender Infrastrukturbedarf.
Gemeinsam entwerfen wir Zukunftsszenarien für Hamburg und entwickeln daraus konkrete Handlungsempfehlungen. So wird aus gesellschaftlichen Fragestellungen ein kreativer, praxisnaher Prozess.
Die Lösungsansätze dieser Session werden, neben allen anderen der Nachhaltigkeits-Werkstatt, in kurzen Ergebnispräsentationen ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert. Um eine gesonderte Anmeldung an dieser Session wird gebeten.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
futures imaging art-lab e.V. & Hans-Helmut Poppendieck
futures imaging art-lab e.V. & Hans-Helmut Poppendieck
Wir leben in Hamburg an einem ganz besonderen Ort, in einer Stadt voller erstaunlicher Mitbewohnerinnen. Großstadtpflanzen sind wahre Überlebenskünstlerinnen und bestimmen das Klima in unserer Stadt mit.
Wer sind diese Mitbewohnerinnen, die wir täglich übersehen, deren Namen und Geschichte wir nicht kennen? Wie können wir aus einem flüchtigen Blick eine Begegnung schaffen? Vielleicht beginnt es damit, diese Begegnung in Worte zu fassen. Was wir wahrnehmen und benennen, bekommt Bedeutung.
Wir laden ein auf eine botanische Erkundungstour durch die Hamburger Innenstadt. Ein Audioguide begleitet ein Abtauchen aus der menschlichen Stadtwelt hinein in die Welt der Pflanzen. Wir spüren Wildpflanzen auf, dokumentieren unsere Fundstücke und versuchen, neben der botanischen Beschreibung auch eine poetische zu finden. In der Tradition des Nature Writing versuchen wir das, was wir erlebt haben zu übersetzen in einzelne Wörter, Sätze, Satzfragmente und daraus eine kleine literarische Form dafür zu finden: einen Satz, eine Wortcollage, ein Haiku, ein Gedicht.
Im Workshop entsteht ein kollektives Artefakt: eine Hamburger Stadtkarte mit Fundstücken und Texten – ein partizipatives Biodiversitätsgedächtnis der Stadt, das weiter wachsen kann.
Alle Menschen ab 17 Jahren sind herzlich willkommen. Es ist keinerlei Vorwissen nötig. Zur Seite stehen uns Botaniker Hans-Helmut Poppendieck und Schriftsteller Thomas Piesbergen. Workshopleitung: Katharina Winter und Katja Musenberg
Wichtige Hinweise:
Die Lösungsansätze dieser Session werden, neben allen anderen der Nachhaltigkeits-Werkstatt, in kurzen Ergebnispräsentationen ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert. Um eine gesonderte Anmeldung an dieser Session wird gebeten.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
Hamburg Sustainability Week & BUKEA
Hamburg Sustainability Week & BUKEA
Ein Angebot für die Teilnehmenden der Nachhaltigkeits-Werkstatt 2026:
Eine Stunde Pause mit regionalem, saisonalem und vegetarischem Mittagessen in der Networking Area der Handelskammer Hamburg.
Zeit, um durchzuatmen, Gespräche weiterzuführen und neue Gesichter kennenzulernen.
Um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
GWÖ Hamburg & WDM Asset Service & Immobilien GmbH
GWÖ Hamburg & WDM Asset Service & Immobilien GmbH
Was kann von guten Projekt-Beispielen für das Wohnen der Zukunft gelernt werden?
Dr. Christian Warsch, präsentiert sein Projekt ‘Fairer Wohnstrom’ und andere Nutzungen von Solarenergie.
Oliver Veigl, Wohnungsbaugesellschaft Plambeck GmbH & Co KG, gibt ein Beispiel für eine energetische Sanierung eines Mehrfamilienhaus in Hamburg.
Heino Behrmann, Mieter, freut sich über Heizkostenersparnis in einer Wohnanlage der Hanseatischen Baugenossenschaft Hamburg eG, nachdem PV und Wärmepumpen installiert wurden.
Marko Lohmann, Bergedorf-Bille eG, präsentiert das Nahwärmenetz basierend auf Geothermie für die Siedlung “Billwiese” in Betrieb.
Jan Frehse, seine Erbengemeinschaft stellt ihre Reihenhäuser Schritt für Schritt auf die Nutzung von regenerativen Energien um.
Reenie Vietheer, Averdung Ingenieure & Berater, präsentiert ein Projekt zur klimafreundlichen Wärmeversorgung in Langenhorn
In einem Podiumsgespräch erörtern Silke Bainbridge Nott (VNW) und Rolf Bosse (Mieterverein) ihre Perspektiven auf den Zielkonflikt zwischen der hohen klimapolitischen Ambition – Hamburg klimaneutral bis 2040 - und sozialer Gerechtigkeit.
Abschließend werden Empfehlungen an die Hamburger Bürgerschaft und Behörden, incl. der IFB, entwickelt, wie sie den Weg zur Umsetzung des Hamburger Klimaschutzgesetzes regulativ, mit zielgenauen Förderungen und dem Abbau von Bürokratie weiter ebnen können.
Die Lösungsansätze dieser Session werden, neben allen anderen der Nachhaltigkeits-Werkstatt, in kurzen Ergebnispräsentationen ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert. Um eine gesonderte Anmeldung an dieser Session wird gebeten.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
HafenCity Hamburg GmbH & Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
HafenCity Hamburg GmbH & Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Neue Perspektiven für nachhaltiges Wohnen
Wohnen betrifft uns alle – und bietet Chancen für eine nachhaltige Zukunft. Heute konsumieren viele Haushalte mehr Wohnfläche, als sie benötigen – oft ganz unbeabsichtigt. Dies führt nicht nur zu einer ungleichen und ineffizienten Verteilung des vorhandenen Wohnraums, sondern macht zusätzlichen Neubau erforderlich, der wiederum maßgeblich zu Energie- und Ressourcenverbrauch sowie klimaschädlichen Emissionen beiträgt. Lösungen, die diese Wirkungsmechanismen durchbrechen, können sowohl die soziale als auch die ökologische Dimension von Nachhaltigkeit stärken.
Eine wesentliche Ursache für unfreiwillig hohen Wohnflächenkonsum ist der sogenannte Lock-In-Effekt. Er entsteht durch ein Marktversagen, das insbesondere Haushalte in späteren Lebensphasen betrifft. Wenn nach dem Auszug der Kinder ein Wunsch nach Verkleinerung entsteht, ist eine kleinere Wohnung im vertrauten Umfeld häufig nicht oder nur zu höheren Kosten verfügbar. Die Folge: Haushalte bleiben in Wohnungen, die eigentlich zu groß für sie sind.
In der interdisziplinären Werkstatt-Session vertiefen Bürger:innen gemeinsam mit Fachleuten zunächst die Problemstellung. Sie erarbeiten kritisches Feedback und Ergänzungsideen zu Lösungsansätzen, die einem internationalen Expert:innen- und Stakeholer-Dialog (durchgeführt von HCH+BSW im April 2026) erarbeitet wurden. Die Ergebnisse der Werkstatt fließen anschließend in den Dialogprozess zurück und tragen dazu bei, die Lösungen zu schärfen und für die Umsetzung vorzubereiten.
Die Lösungsansätze dieser Session werden, neben allen anderen der Nachhaltigkeits-Werkstatt, in kurzen Ergebnispräsentationen ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert. Um eine gesonderte Anmeldung an dieser Session wird gebeten.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
Research Office for Social Innovation & Universität Hamburg
Research Office for Social Innovation & Universität Hamburg
Neue Ansprüche und aktuelle Herausforderungen
Das Alte Land in der Metropolregion Hamburg ist das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas und eine über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft, die die Stadt mit regionalen Lebensmitteln versorgt. Heute steht dieser wichtige Agrarraum vor neuen Herausforderungen: Gesunde Böden sind Grundlage nachhaltiger Lebensmittelproduktion (SDG 2) und zentral für Klima-, Biodiversitäts- und Ressourcenschutz (SDGs 13, 15). Zugleich steht der Obstanbau im Alten Land unter ökonomischem Druck und durch die Themen Nachhaltigkeit, Klimawandel, Konsumverhalten und globalisierte Märkte daher vor einer ungewissen Zukunft.
Herzlich eingeladen zu diesem Workshop sind alle, die sich für die Zukunft unserer Böden und eine nachhaltige Landwirtschaft interessieren, ob aus beruflicher Neugier oder aus persönlichem Interesse. Organisiert wird der Workshop von Studierenden der Universität Hamburg. Wir bieten einen Rahmen mit Fachleuten aus Wissenschaft, Landwirtschaft und Politik offen in verschiedene Sicht- und Arbeitsweisen einzutauchen. Dem anfänglichen Sammeln von Informationen mit den Expert*innen folgt ein partizipatives Auseinandersetzen mit gegebenen, teilweise widersprüchlichen Perspektiven. Der Fokus liegt auf einem Dialog: Über unterschiedliche Ausgangspunkte, Lösungen der Interessenskonflikte und der Erkundung von Möglichkeiten zur Zukunftssicherung des Obstanbaugebietes und seiner nachhaltigen Bodenbewirtschaftung. Melde Dich gerne für Fragen wg. Barrieren oder Unklarheiten
Die Lösungsansätze dieser Session werden, neben allen anderen der Nachhaltigkeits-Werkstatt, in kurzen Ergebnispräsentationen ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert. Um eine gesonderte Anmeldung an dieser Session wird gebeten.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
IMPCT gGmbH & Fußball-Club St. Pauli v. 1910 e.V.
IMPCT gGmbH & Fußball-Club St. Pauli v. 1910 e.V.
Sozial-ökologische Stadtteilentwicklung: Erfolgreiche Sport- und Kulturorganisationen schaffen Werte für die Stadt, für die Wirtschaft, für die Menschen.
Doch wachsende Sichtbarkeit und wirtschaftliche Stärke erzeugen auch Druck auf den Stadtraum, auf Mieten und auf das soziale Gefüge eines Viertels.
Wie kann Wachstum so gestaltet werden, dass ein Verein nicht trotz, sondern gemeinsam mit seinem Kiez erfolgreich ist? Am Beispiel des FC St. Pauli entwickeln wir gemeinsam konkrete Ansätze, die auf Kulturorte, Events und Sportveranstaltungen in ganz Hamburg übertragbar sind.
In einem ko-kreativen Workshop bringen wir Vereinsvertreter:innen und Stimmen aus der Nachbarschaft zusammen, um Spannungsfelder offen zu benennen, Perspektiven sichtbar zu machen und erste Lösungsideen zu entwickeln.
Die Lösungsansätze dieser Session werden, neben allen anderen der Nachhaltigkeits-Werkstatt, in kurzen Ergebnispräsentationen ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert. Um eine gesonderte Anmeldung an dieser Session wird gebeten.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
Fab City Hamburg e.V. & Hamburg Kreativ Gesellschaft
Fab City Hamburg e.V. & Hamburg Kreativ Gesellschaft
KI, Design & Wiederverwendung
Hamburg steht vor der Herausforderung, große Mengen gebrauchter Möbel – insbesondere aus Verwaltung, Schulen und Büros – nachhaltig zu bewirtschaften. Unser Thema adressiert die ökologische Wirkung von Ressourcenverbrauch und Abfall sowie Klimaschutz , steht jedoch im Zielkonflikt mit Wirtschaftlichkeit, Vergaberecht und Effizienzanforderungen.
Die Session entwickelt Lösungsansätze, wie nachhaltige Möbelbeschaffung wirtschaftlich, digital unterstützt und lokal organisiert umgesetzt werden kann. Konkret zahlen wir auf die Umsetzungsherausforderung ein, zirkuläre Beschaffung in bestehenden Verwaltungs- und Marktstrukturen zu verankern. Durch KI-gestützte Zustandserkennung, designbasierte Aufarbeitung, verteilte Werkstätten und eine digitale Matching-Plattform werden Möbelströme frühzeitig sichtbar gemacht und Wiederverwendung systematisch ermöglicht – mit möglichst geringen Lager- und Transportaufwänden.
Methodisch arbeiten wir in drei Schritten: (1) System-Mapping bestehender Initiativen und Engpässe, (2) ko-kreative Entwicklung eines integrierten Möbelkreislaufs in interdisziplinären Gruppen – inkl. Schüler:innen mit Fokus Schulmöbel –, (3) Verdichtung zu konkreten Pilotvorhaben und Verantwortlichkeiten.Eingebunden sind Akteur:innen aus KI-Entwicklung, Design, Kreislaufwirtschaft, Verwaltung, verteilten Produktionsnetzwerken sowie Start-up der Möbelaufarbeitung. So entsteht ein umsetzungsorientierter Beitrag mit Fokus auf zirkuläre Beschaffung und lokale Wertschöpfung in HH.
Mit dabei u.a.:
Die Lösungsansätze dieser Session werden, neben allen anderen der Nachhaltigkeits-Werkstatt, in kurzen Ergebnispräsentationen ab 18:00 Uhr im Dome im Zukunftsgarten Rathausmarkt präsentiert. Um eine gesonderte Anmeldung an dieser Session wird gebeten.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week
Hamburg Sustainability Week & BUKEA
Hamburg Sustainability Week & BUKEA
Du möchtest wissen, welche Ideen und Lösungsansätze Hamburger Bürger:innen, Unternehmen, Wissenschaftler:innen und Verwaltung für die nachhaltige Transformation der Stadt erarbeitet haben?
Dann komm zur öffentlichen Abschlussveranstaltung der Nachhaltigkeits-Werkstatt. Elf Workshops präsentieren ihre Lösungsansätze zu Themen wie sozialgerechter Energiewende über nachhaltige Stadtentwicklung und Jugendbeteiligung bis hin zur Bauwende. Eine Jury bewertet die Ansätze, welche konkreten Ideen haben das Potenzial, Hamburg wirklich zu verändern?
Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Um Anmeldung wird gebeten.
Fotocredits: Hamburg Sustainability Week